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AICONs leistungsfähige Schnittstelle zu Biegemaschinen

8. Februar 2011 - Natürlich lassen sich Rohrmessgerät und Biegemaschine über eine serielle Schnittstelle verbinden. Viel praktischer ist allerdings eine Anbindung über AICONs Modul TubeInspect NET, das Korrekturdaten automatisch an bis zu 100 gleichzeitig angebundene Biegemaschinen übertragen kann. Das hierdurch gewonnene Einsparpotenzial ist enorm.

In der Produktion müssen Biegemaschinen immer wieder neu eingerichtet werden, z. B. bei Produktwechseln oder weil sich einzelne Materialchargen unterscheiden.

Früher galt die Kommunikation eines Rohrmessgerätes mit einer Biegemaschine als technische Herausforderung. Häufig bediente man sich einer seriellen Schnittstelle (z. B. RS-232). Bei dieser Datenübertragung zwischen Computer und Peripheriegerät werden die Daten (Bits) nacheinander (seriell) übermittelt. Demzufolge ist die Übertragungsgeschwindigkeit begrenzt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die serielle Schnittstelle zwischen Biegemaschine und Messgerät individuell konfiguriert und programmiert werden muss, da z. B. Übertragungsprotokolle und -raten aufeinander abgestimmt werden. Das führt zu einem unkalkulierbaren Zeit- und Kostenaufwand.

Dank TubeInspects Schnittstelle TubeInspect NET nimmt das Einrichten der Biegemaschine jetzt nur noch wenige Minuten in Anspruch. Das hierdurch gewonnene Einsparpotential ist enorm.

Mit TubeInspect NET lassen sich Korrekturdaten an bis zu 100 gleichzeitig angebundene Biegemaschinen übertragen. TubeInspect NET basiert auf einer offenen Schnittstellenbeschreibung, die allen Biegemaschinen- herstellern kostenlos zur Verfügung steht. Mittlerweile unterstützen alle bedeutenden Hersteller die Möglichkeit, mit TubeInspect ermittelte Korrekturdaten in das CNC Programm ihrer Biegemaschine zu übertragen.

Ein Beispiel: Vor wenigen Wochen hat der italienische Biegemaschinenhersteller Crippa das TubeInspect System an die Crippa Biegemaschine CNC 1132 angebunden, die mit einem Siemens 8400i Controller arbeitet. Diese Biegemaschine wird nun, zusammen mit dem TubeInspect Gerät, an einen Kunden ausgeliefert. Antonio Crippa, Executive Vice President der Firma Crippa, bekräftigt in diesem Zusammenhang: „Es lässt sich jede Crippa Biegemaschine mit AICONs TubeInspect verbinden.“

Genauso unterstützen viele andere Biegemaschinenhersteller weltweit die Anbindung an TubeInspect, beispielsweise BLM, Dengler Tube Tec, Felss Burger, Herber, Mewag/Wafios, Numalliance, Schwarze-Robitec, Silfax und Transfluid.

Das Einrichten einer Biegemaschine wird so zum Kinderspiel. Zunächst wird das zu korrigierende Rohrbiegeteil mit TubeInspect vermessen. Die Ergebnisse liegen in Sekundenschnelle vor. Nach einer kurzen Analyse der gemessenen Korrekturwerte startet der Anwender die Übertragung zur zuständigen Biegemaschine, wobei die Daten entweder 1:1 oder teilweise (z. B. nur Vorschubkorrekturen) und je nach Maschinenverhalten gedämpft
(z. B. 70 %) verwendet werden.

Die Einrichtung der Datenübertragung ist nicht notwendig, da hierfür in der Regel das in Firmennetzwerken übliche TCP/IP Protokoll (Transmission Control Protocol / Internet Protocol) verwendet wird. Ist kein Netzwerk vorhanden, können die Korrekturwerte natürlich auch per Datenträger (z. B. USB-Stick) transferiert werden.

Auf diese Weise ist die Korrektur der Biegemaschine innerhalb weniger Minuten erledigt, und die Produktion kann weitergehen.

Weiterführende Informationen:
Link zur Produktseite TubeInspect: www.tubeinspect.de
Direkter Kontakt zum AICON Vertrieb: Frau Nadine Ott, Tel. +49 531 58 000 73 bzw. nadine.ott@aicon.de


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"Im Vergleich zu einer KMM ist die Erfassung mit AICONs 3D-Scansystem sehr zeitsparend, so dass wir die ausgewerteten Daten schnell zur Verfügung haben."

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