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Wussten Sie schon, dass Sie mit MoveInspect HR Objekte ausrichten können?!

11. Oktober 2010 - Das Ausrichten geht dabei sogar schneller als mit jedem anderen System. MoveInspect HR erfasst nämlich alle relevanten Messpunkte auf einmal, während Lasertracker und Messarme die Punkte einzeln nacheinander prüfen. Positiver Nebeneffekt: Durch die gleichzeitige Messung aller Punkte haben Sie stets das komplette Messobjekt unter Kontrolle.

Das optimale Ausrichten von Bauteilen oder Maschinen gehört in der Fertigung zum Alltag: Bei Fahrzeugen muss die zu montierende Tür richtig zum Türausschnitt positioniert werden. Ein Bauteil, das gefräst werden soll, muss exakt zur Fräsmaschine ausgerichtet werden. Und wenn eine Maschine neu in die Produktion eingebunden werden soll, muss sie korrekt in Stellung gebracht werden. Diese Beispiele zeigen nur einen Bruchteil der möglichen Positionier- und Justieraufgaben in einer Produktionsumgebung. Dabei ist das Anforderungsprofil in allen Fällen gleich: Auf der Basis vorgegebener Daten (CAD- oder Referenzdaten) ist die Lage des Messobjekts an relevanten Punkten geometrisch zu prüfen, und Abweichungen zur Solllage sind zu korrigieren.

In vielen Fällen werden hierfür laserbasierte Messsysteme (Lasertracker) oder rein tastende Systeme wie der Messarm eingesetzt. Diese haben allerdings einen großen Nachteil: Sie prüfen die relevanten Punkte nacheinander, Schritt für Schritt. Wird der Prüfling während des Ausrichtens bewegt, so müssen oft alle Punkte mehrfach nachgemessen werden.
Mit MoveInspect HR können dagegen alle Messpunkte auf einmal kontrolliert werden. Das ist möglich, da AICONs optisches Messsystem beliebig viele Messpunkte gleichzeitig erfassen und korrigieren kann. Das System nutzt ein dreidimensionales Referenzsystem, das sich an festen Punkten orientiert. Das können zum Beispiel die CAD Daten eines Objekts sein, oder aber ein definiertes Bezugssystem eines festen Objekts. MoveInspect HR weiß also jederzeit, wo sich der Prüfling im Vergleich zum Referenzobjekt im Raum befindet.

 

Mit MoveInspect HR können Sie dabei sogar verdeckte Punkte erfassen. Hierfür gibt es einen Trick: Vor dem Start der Messung müssen dem Messsystem die verdeckten Punkte als solche „mitgeteilt“ werden.
Dazu werden im sichtbaren Bereich Adapterpunkte angebracht. Danach tastet man die zu messenden verdeckten Punkte mit dem Messtaster MI.Probe an. Die so ermittelte Position der verdeckten Punkte wird dann mit den sichtbaren Adapterpunkten verknüpft. Dem Messsystem wird also vorgetäuscht es könne alle Messpunkte tatsächlich sehen.
Im Anschluss wird die Messung des gesamten Objekts gestartet, bei der alle verdeckten (über die Adapterpunkte) und sichtbaren Messpunkte auf einmal erfasst und berücksichtigt werden. So lösen Sie Ihre Messaufgabe mit geringem Zeitaufwand!

Weitere Tipps & Tricks zum Messsystem MoveInspect erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter!

Weiterführende Informationen:
Link zur Produktinformation über MoveInspect HR: mehr


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Florian Windler, Produktionsleiter Serto AG, Aadorf (Schweiz)

 
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