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Wettbewerbsvorteil für Giesserei dank Laser Tracker-System von Leica Geosystems

Wettbewerbsvorteil für Giesserei dank Laser Tracker-System von Leica Geosystems

Das mobile Messsystem von Silbitz Guss ist ein Multitalent: Es kann scannen, taktil messen, anreissen und verbindet Laser Tracker und handgeführte Geräte automatisch. Die Kunden der Giesserei profitieren davon.

Silbitz Guss fertigt Einzelteile sowie Klein- und Mittelserien für verschiedene Industrien. Die Kunden der Giesserei stammen beispielsweise aus der Energiebranche oder der Eisenbahnindustrie – Branchen, deren Produkte häufig beeindruckende Maße besitzen. Typisch für Silbitz Guss und das Schwesterunternehmen Zeitzer Guss sind Bauteile von bis zu 6 m Durchmesser und 30 t Gewicht. Mobilität und Übersichtlichkeit zählen nicht zu den typischen Merkmalen dieser Objekte und machen aus der Qualitätssicherung eine echte Herausforderung.

Bild: Leica Geosystems

Mit dem Messgerät anreissen

„Wenn Sie Grossteile vermessen wollen, stossen Sie auf eine ganze Reihe von Fragen“, sagt Knut Fitzner, der bei Silbitz Guss für die Qualität verantwortlich ist. „Sie müssen klären, ob Sie überhaupt in der Lage sind, das Bauteil schnell zu bewegen – zum Beispiel auf eine Messmaschine. Dann stellt sich auch die Frage, ob ein stationäres Messsystem das ganze Bauteil erreichen kann oder ob es tote Bereiche gibt“, so Fitzner. Ausschlaggebend für den Entschluss, ein neues Messsystem zu beschaffen, war jedoch eine weitere Anforderung: Silbitz Guss wollte mit ihrem Messgerät Bauteile anreissen können. Knut Fitzner: „Unsere Kunden wollten Rohteile zunehmend angerissen geliefert bekommen – dies während der Messung zu erledigen spart viel Zeit und ist gegenüber unseren Wettbewerbern ein klarer Vorteil für uns.“

Auf alle Messaufgaben vorbereitet

Auf der Suche nach einem geeigneten Messmittel prüften Knut Fitzner und seine Kollegen verschiedene Alternativen. Sein Kollege Uwe Leißner erinnert sich: „Die Mobilität eines Laser Tracker-Systems fanden wir von Anfang an ziemlich interessant. Aber nur mit der Lösung, die uns Hexagon Metrology angeboten hat, waren wir zu 100% zufrieden.“ Mit dem Leica Absolute Tracker AT901, dem kabellosen Messtaster Leica T-Probe und dem Handscanner Leica T-Scan orderte Silbitz Guss schliesslich ein Messsystem, das alle gefragten Anwendungen abdeckte. Selbst Anreissen sollte künftig kein Problem mehr sein - dank eines Körners am Messtaster Leica T-Probe, der bei Druck selbsttätig auslöst. Dieses einfache und genaue Anreisswerkzeug gab schliesslich den Ausschlag für die Kaufentscheidung.

Nicht mehr ohne PowerLock

Für die Leica T-Probe sind Taster mit Längen bis zu 600 mm erhältlich. Dies erlaubt eine Messung anspruchsvoller Innengeometrien von Bauteilen, ohne deren Position zu verändern oder den Laser Tracker zu versetzen. Uwe Leißner: „Auch Hinterschnitte und verdeckte Punkte erfassen wir auf diese Weise problemlos.“

Das Laser Tracker-System ist bei Silbitz Guss täglich im Einsatz. „Anfangs haben wir den Laser Scanner vor allem als Zusatz verwendet, inzwischen scannen wir fast nur noch“, sagt Knut Fitzner. „Wir sind auf den Geschmack gekommen. Unsere Kunden und wir schätzen die Aussagekraft der Scan-Daten sehr“, fügt Uwe Leißner hinzu. Er fährt fort: „Auch PowerLock ist eine feine Sache. Damit findet der Laser Tracker automatisch wieder, wohin er den Laserstrahl richten muss, wenn er einmal unterbrochen wurde. Ohne diese Fähigkeit würden wir vor allem in der Serienmessung bis zu einem Viertel mehr Zeit für die Messung eines Bauteils brauchen. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne PowerLock zu arbeiten.“

Mobiles Messsystem: die richtige Entscheidung

Vor allem im Werk Zeitz ist der Leica Absolute Tracker auch zur Bauteilmessung in der Produktionsumgebung im Einsatz. Dadurch erspart sich der Anwender den Transport der Großgußteile an einen Messort und kann das mobile Messsystem am Lagerort des Bauteils einsetzen.

Leica Geosystems und Hexagon Metrology haben mit dem Laser Tracker-System ein Paket geschnürt, das Silbitz Guss die Messung grosser Bauteile grundlegend vereinfacht und mit der Anreiss-Funktion einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschafft. Knut Fitzner resümiert: „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt. Die hohe Genauigkeit des Leica Geosystems Trackers und die gute Qualität des ganzen Systems erleichtern unsere Arbeit spürbar.“

 

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